Bergkartoffeln und Bergzwiebeln
Bergkartoffeln | © sabinesgarten GmbH

Bergkartoffeln und Bergzwiebeln

Die ganz grosse Ernte war das jetzt also noch nicht. Aber immerhin habe ich im Berggärtchen auf 1300 Meter über Meer eine Kiste voller Zwiebeln geerntet, und lasse diese nun auf der Terrasse in der Septembersonne trocknen. Auch bei den Kartoffeln gab es wenig, aber immerhin genug für eine grosse Schüssel eigenen Kartoffelsalat, sowie ein paar Bratkartoffeln. Die klassischen Charlotte, die ich seit Jahren immer pflanze, gediehen ganz ordentlich. Und die lustigen rotschaligen ‘Rote von Lauterburg’, die ich an einem Pflanzenmarkt am Bodensee gekauft und ins Oberland hinaufgetragen hatte, ja die gediehen auch. Allerdings vermute ich, dass ich nun weiss, warum die so selten geworden sind. Die Erne war nämlich wirklich sehr, sehr bescheiden. Trotzdem werde ich einige der roten Kartoffeln aufheben, um sie nächstes Jahr wieder zu pflanzen – einfach weil sie lustig aussehen. Und wer kann schon von sich behaupten, eine Rote von Lauterbrunnen in seinem Garten anzubauen?! Ja und der Federkohl, der hier oben so wunderbar gedeiht, den lasse ich noch stehen, bis er ordentlich durchfriert. Wie alle diese Kohlarten schmeckt auch der rote Federkohl viel milder und besser nach den ersten Frösten. Das gilt übrigens auch für den Rosenkohl, auch wenn man ihn im Laden meist schon früher kaufen kann. Aber manche Gemüse schmecken eben später im Jahr halt besser.

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