Zuckerspitz und Höhenangst

Zuckerspitz und Höhenangst

Mit der Höhenangst ist es so eine Sache: sie erwischt mich jeweils dann, wenn ich gar nicht so sehr damit rechne. So wie neulich morgens früh beim Aufstieg zum Zuckerspitz oberhalb der Grubenberghütte. Gut, wir waren ohne Seil unterwegs, und gut, die Kletterpartien waren grad ein klein wenig schwieriger, als ich erwartet hatte. Und doch, die Tritte waren gut, die Griffe waren sicher, der Fels trocken und griffig, also warum plötzlich diese Angst? Ich hab mich dann an die Technik der positiven Autosuggestion gehalten und mit bei jedem Schritt und bei jedem Griff gesagt, dass der Stein, dass das Grasbüschel hält, dass ich sicher vorangehe. Mein Begleiter Ruedi Hählen brauchte etwas Geduld (die er zum Glück hat, als Wanderleiter und Hüttenwart! Es geht sowieso nichts über gute Nerven und Geduld!) war schliesslich auch sehr erleichtert, dass ich es bis nach oben schaffte – und wir grad noch knapp rechtzeitig zurück in der Grubenberghütte waren, um das Frühstück für unsere Gäste zuzubereiten. Ah und unterwegs haben wir noch ein paar schöne Blümchen gefunden….

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